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Ein Defibrillator im Büro – eine Investition, die Leben rettet

Defibrillator
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Jedes Jahr erleiden 280.000 Deutsche einen plötzlichen Herzinfarkt. Nicht immer ist der Ausgang tödlich, doch das Risiko ist groß. Die Anschaffung eines Defibrillators lohnt sich speziell dann, wenn genug Mitarbeiter auf den korrekten Umgang mit dem Gerät eingeschult werden.

Jedes Büro hat heutzutage einen Feuerlöscher und ein Erste-Hilfe-Set. Auch ein Defibrillator sollte zur Grundausstattung gehören, findet Anna Sjödin von der schwedischen Herz-Lunge-Stiftung. „Personen, die innerhalb der ersten drei Minuten nach dem Eintreten des Infarkts mit einem Defibrillator behandelt werden, haben um 75 Prozent größere Überlebenschancen", sagt sie. „Deswegen ist die Verfügbarkeit von Defibrillatoren so wichtig, am Arbeitsplatz und anderen Orten, wo Menschen verweilen. Für Firmen ist es eine kleine Investition, aber eine lohnende."

Schnelle Hilfe ist unerlässlich

Ein Infarkt bedeutet, dass das Herz zu schlagen aufhört – unerwartet und oft ohne jede Vorwarnung. Der Betroffene wird innerhalb von 10-20 Sekunden bewusstlos und hört dann komplett zu atmen auf. Die Hilfe muss sofort erfolgen, es sind die ersten Minuten, die zählen. „Zuerst sollte man die Rettung anrufen (112 in Deutschland) und mit der Herzdruckmassage beginnen. Ist ein Defibrillator bei der Hand, sollte er auch genutzt werden", sagt Anna Sjödin.

Handeln ist immer besser

Der Defibrillator analysiert die Aktivität der Herzmuskeln und stellt so fest, ob ein Elektroschock sinnvoll ist oder nicht. Falls ja, soll der Schock dazu dienen, dass das Herz einen „Neustart" vornimmt und seinen normalen Rhythmus wiederherstellt. Wie Sjödin betont, sind für die Anwendung eines Defibrillators im Notfall keine Vorkenntnisse erforderlich. „Auch wenn keiner der Anwesenden eine entsprechende Schulung erhalten hat, ist es immer noch besser, etwas zu tun, als nur auf den Arzt zu warten. Defibrillatoren sind heutzutage mit einem Lautsprecher ausgestattet, der Schritt für Schritt Instruktionen gibt. Sollte ein Schock nicht zielführend sein, nimmt das Gerät auch keinen vor. Man sollte daher nicht ängstlich sein, sondern handeln."

Mehr Leben retten

Von 10.000 Betroffenen, die außerhalb des Spitals einen Infarkt erlitten haben, überleben derzeit nur 500. Eine Zahl, die Anna Sjödin weiter steigen sehen will: „Wir können mehr Leben retten, wenn mehr Personen in Herzdruckmassage geschult und darüber informiert werden, wo sich der nächste Defibrillator befindet. In den letzten drei Jahren sind die Überlebenschancen bei Herzinfarkt aus genau diesem Grund gestiegen."

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„Wir können mehr Leben retten, wenn mehr Personen Herzdruckmassage lernen und wissen, wo sich der nächste Defibrillator befindet.“
Anna Sjödin
Anna Sjödin Herz-Lunge-Stiftung