Darum lohnt sich Recycling für Unternehmen


Die Entwicklung ist eindeutig: Nachhaltigkeit spielt für immer mehr Unternehmen eine zunehmend größere Rolle. Durch umweltbewusstes Handeln wollen Firmen Partner*innen und Kund*innen zeigen, dass sie Verantwortung für den Schutz von Umwelt und Klima übernehmen. Recycling ist dabei ein entscheidender Faktor – schließlich hilft die korrekte Mülltrennung dabei, wertvolle Ressourcen und Energie zu sparen.


Hinzu kommt: Unternehmen gelten im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetztes als Erzeuger von Abfall – und sind so zur Verwertung verpflichtet. Ein umfassendes Recycling-Konzept ist daher nicht nur aus Image-Gründen interessant.

Lesen Sie auch: Korrekte Mülltrennung am Arbeitsplatz - so geht's

Ressourcen und Umwelt schonen

417,2 Millionen Tonnen Abfall wurden im Jahr 2018 in Deutschland produziert – dabei landen täglich auch viele wertvolle Rohstoffe im Müll. Aufgrund der immer knapper werdenden Ressourcen ist es deshalb im Sinne einer nachhaltigen Wirtschaft entscheidend, primäre Rohstoffe möglichst effizient zu nutzen und sie so langfristig zu erhalten. Durch Recyclingkreisläufe wird außerdem der Energiebedarf erheblich verringert: Für die Produktion völlig neuer Waren wird wesentlich mehr Energie benötigt als für Recycling-Erzeugnisse.

Um die Kreislaufwirtschaft zu unterstützen, wurde 2012 das Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen – Kreislaufwirtschaftsgesetz, kurz: KrWG – beschlossen. Das Gesetz soll den Schutz von Mensch und Umwelt bei der Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen sicherzustellen.

Laut KrWG sind Unternehmen zuallererst dazu verpflichtet, Abfall zu vermeiden – im zweiten Schritt geht es darum, für eine ordnungsgemäße Mülltrennung sorgen und damit die Basis dafür zu schaffen, die Wertstoffe in den Recycling-Kreislauf zurückzuführen. Ist auch dies nicht möglich müssen Unternehmen für die ordnungsgemäße Beseitigung Abfälle garantierten.

Mülltrennung als Grundlage für den Wertstoffkreislauf

Ein wichtiger Aspekt der Mülltrennung ist es, Giftstoffe richtig zu entsorgen und anschließend wiederzuverwenden. Giftstoffe wie Chemikalien oder Elektronik sind schlecht für die Umwelt. Sie lassen sich aber nach erfolgreicher Mülltrennung wiederverwenden. So können beispielsweise Batterien, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen und defekte oder ausgemusterte elektronische Geräte wieder genutzt werden. „Wer hier trennt, stellt sich der Verantwortung, die er der Umwelt gegenüber hat", betont Henrik Lindén, Produktspezialist bei AJ Produkte für Recyclingsysteme. Gefährliche Abfälle sollte in separaten Behältern aufbewahrt werden, bis sie entsorgt werden können.

Aber auch alltäglich anfallender Müll muss korrekt sortiert werden, um die Wertstoffe wiederverwenden zu können. So bieten sich in Bürogebäuden Sammelstellen an, in denen etwa Papier, Verpackungen und Restmüll sortiert werden. Wichtig: Diese sollten für alle Mitarbeiter*innen bequem erreichbar sein – so bleiben sie motiviert, ihren Beitrag zu einem erfolgreichen Recyclingsystem im Betrieb zu leisten. Wenn es um die Anzahl der Container geht, lautet die Regel: Je mehr desto besser – so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass jeder Artikel am richtigen Ort landet.

Beim Sortieren von Abfällen in größerem Maßstab können außerdem Kippcontainer eine praktische Wahl sein. Diese robusten Container sind in verschiedenen Größen von 150 bis 3.000 Litern erhältlich und für die schwere Handhabung und das Manövrieren mit Gabelstaplern ausgelegt. Verschiedene Farben erleichtern die schnelle und richtige Sortierung. Am Ende gilt: Eine eindeutige Kennzeichnung vereinfacht das Mülltrennen – egal in welcher Menge Abfälle anfallen.


Wir unterstützen Sie gerne bei der Auswahl verschiedenster Sammelbehälter und Mülltrennsysteme, damit Sie und Ihr Unternehmen Wertstoffe korrekt sortieren und dem Recyclingkreislauf wieder zuführen können – um so Nachhaltigkeit unkompliziert und effizient in den Unternehmensalltag zu integrieren. Kontaktieren Sie uns gerne!